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Grundregel
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Bedeutung
für die Systemdynamik |
| 1.
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Negative
Rückkopplung muss über positive Rückkkopplung
dominieren.
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Positive
Rückkoplung bringt die Dinge durch Selbstverstärkung
zum Laufen. Negative Rückkoplung sorgt dann
für Stabilitätät gegen Störungen
und Grenzwertüberschreitungen. |
| 2.
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Die
Funktion des Systems muß unabhängig
vom Wachstum sein.
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Der
Durchfluss an Energie und Materie ist langfristig
konstant. Das verringert den Einfluss von Irreversibilitäten
und das unkontrollierte Überschreiten von
Grenzwerten.
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| 3.
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Das
System muß funktionsorientiert und nicht
produktorientiert sein.
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Eine
entsprechende Austauschbarkeit erhöht Flexibilität
und Anpassung. Das System überlebt auch bei
veränderten Angeboten. Die Anforderungen
an Produkte ändern sich oft rasch, Funktionen
aber bleiben lange erhalten. |
| 4.
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Nutzung
vorhandener Kräfte nach dem Jiu-Jitsu-Prinzip
statt Bekämpfung nach der Boxer-Methode.
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Fremdenergie
wird genutzt (Energiekaskaden, Energieketten),
während eigene Energie vorwiegend als Steuerenergie
dient. Die Nutzung vorhandener Kräfte profitiert
von vorliegenden Konstellationen und fördert
die Selbstregulation. |
| 5.
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Mehrfachnutzung
von Produkten, Funktionen und Organisationsstrukturen.
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Mehrfachnutzung
reduziert den Durchsatz, erhöht den Vernetzungsgrad
und verringert den Energie-, Material und Informationsaufwand.
Vorgänge und Verfahren sollten nicht isoliert
eingesetzt werden, sonder gemeinsam mit anderen
ein multifunktionales System bilden. |
| 6.
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Recycling:
Nutzung von Kreisprozessen zur Abfall- und Abwasserverwertung.
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Ausgangs-
und Endprodukte verschmelzen. Materielle Flüsse
laufen gleichförmig. Irreversibilitäten
und Abhängigkeiten werden gemildert. Natürliche
Systeme kennen keine Abfälle - es herrscht
ein ständiger Kreislauf. |
| 7.
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Symbiose:
Gegenseitige Nutzung von Verschiedenartigkeit
durch Kopplung und Austausch.
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Symbiose
begünstigt kleine Abläufe und kurze
Transportwege. Sie verringert Energieverbrauch,
Durchsatz und externe Dependenz, erhöht statt
dessen interne Dependenz. Die Symbiose ist die
Grundlage aller lebenden Systeme und äußert
sich in unterschiedlichsten Erscheinungsformen. |
| 8.
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Biologisches
Design von Produkten, Verfahren und Organisationsformen
durch Feedback-Planung. |
Biologisches
Design berücksichtigt endogene und exogene
Rhythmen, nutzt Resonanz und funktionelle Passformen,
harmonisiert die Systemdynamik und ermöglicht
organische Integration neuer Elemente nach den
acht Grundregeln. Jedes Produkt sollte mit der
Biologie des Menschen und der Natur vereinbar
sein. |